und ihres GF Prof. Dr. Gerd Prechtl, CMC


Hintergrundinformationen zu Krisenkommunikation und Krisenmanagement


Sieben Jahre Beratungen am „Office of the President“ in Nairobi:

Direkt unter den Präsidenten, Keniatta und später Moi, sowie am KIA – „Kenia Institute of Administration“ mit höchsten Regierungsbeamten und Militärs. Neben den hoheitlichen Belangen wurde erstmals die Verwaltung des Landes für die Bürgerinnen und Bürger auch als Dienstleistung positioniert.

Daraus entstand eine veritable Verständniskrise zwischen Verwaltung und Bürgern sowie die Notwendigkeit, die Interessen zum Teil verfeindeter Stammesangehöriger und deren Repräsentanten entsprechend zu bearbeiten.

 

Sechs Jahre Unterricht an der diplomatischen Akademie:

Dabei wurden Auffassungsunterschiede und Mentalitäten von angehenden Diplomaten aus aller Welt kennen und verstehen gelernt und in „Mediationsprozessen“ sowie mit Hilfe anderer sozial-psychologischer Methoden mit Videounterstützung vermittelt, sodass die Studierenden auch selbst mit diesen Unterschieden und Widersprüchlichkeiten sowie mit allfälligen Krisen besser umgehen konnten.

Einige dieser ehemaligen Studenten sind heute als Spitzendiplomaten, Minister oder in hohen Positionen der Wirtschaft und Politik oder in internationalen Organisationen in der ganzen Welt tätig.

 

„Special Advisor“ bei Vizekanzler und BM Dr. Alois Mock:

In seiner Funktion als Vorsitzenden der IDU – Internationale demokratische Union – begleitete ihn Gerd Prechtl für mehrere Jahre zu den Konferenzen in die USA sowie nach Zentral- und Südamerika. Er hat Verhandlungspositionen vorbereitet und supervidiert.

Dabei kam es zu direkten und persönlichen Kontakten mit Staatsoberhäuptern und Ministerpräsidenten und Gerd Prechtl musste zwischen deren Positionen vermitteln und sie so – auch mit deren Beratern - verhandeln, dass entsprechende Entscheidungsgrundlagen für den Vorsitzenden gegeben waren.

Sehr unterschiedliche Interessen, wie die des amerikanischen Präsidenten Bush sen., des japanischen Ministerpräsidenten Nakasone und des französischen Vertreters und späteren Präsidenten Jacques Chirac, spielten dabei eine nicht gerade unbedeutende Rolle.


Beratungen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie:

Dort wurden Projekte in den Oststaaten bis nach Indien und China beratend begleitet. Auch dabei ging es immer um die Frage der Eigenständigkeiten und ihrer Grenzen. Darüber hinaus waren Werte, die Kultur und Mentalität, sowie die Berücksichtigung von Standards und Seriosität wichtig. Dies nicht nur in der Produktion, sondern auch bei den  Pharmavertretern, weil diese in Indien oder China andere Umfelder mit anderen Methoden bearbeiten müssen, als beispielsweise in der Schweiz oder den USA.

Diese Erkenntnis führte zu äußerst belastenden Krisen innerhalb der Organisationen und zwischen den Organisationen und den Märkten.

In Österreich hat die Bartberg Beratung den totalen Umbau der verstaatlichten Industrie mit allen damit verbundenen Krisensituationen unter dem GD Hugo Michael Sekyra begleitet.

 

Beratungen bei Militär und Polizei:

Offiziersausbildungen, Generalstäbler und Mitarbeiter von GSG9 sowie Cobra und Verkehrspolizei wurden durch BARTBERG im Bereich Krisenkommunikation seit den 70-iger Jahren begleitet.

Daraus erwuchs auch eine starke Verantwortungs-, Sicherheits- und Wissenskompetenz um die Unterschiede zwischen marktorientierten und hoheitlichen Entscheidungen.

Die damit verbundenen Zusammenhänge in Krisen, sowie ihre kommunikativen Notwendigkeiten, Strategien und daraus folgenden Aktionspläne sind nicht zuletzt deshalb ein fixer Bestandteil des Know-hows von BARTBERG.

 

Beratungen bei Geldinstituten:

Beginnend Anfang der 70-iger Jahre, in denen die Bevölkerung noch zu wenig Zutrauen zum Kauf von Wertpapieren hatte und es darum ging, einen Wandel der persönlichen Einstellungen herbeizuführen, versuchten mehrere Geldinstitute die Bürgerinnen und Bürger für diese Anlageform zu gewinnen.

Massive Krisensituationen bei einer großen österreichischen Sparkasse in den 70-iger Jahren im Zusammenhang mit uneinbringlichen Krediten, die durch alle Medien und das Fernsehen gingen, sowie immerwährende Krisen im Privat- und Großkundenbereich im Zusammenhang mit der „Eintreibung“ zunächst uneinbringlicher Gelder oder im Umgang mit in Schwierigkeiten geratenen Großbetrieben, führten zu mehr als 30 Jahren Erfahrung mit Kriseninterventionen und Krisenkommunikation bei Banken und gegenüber deren Kunden. Erst in jüngster Vergangenheit wurden Vertragsveränderungen, Kostensteigerungen und Kreditkürzungen in groß angelegten Interventionen gegenüber den Kunden betreut.

 

Beratungen in der Politik:

In diesem Bereich hat nicht nur die BARTBERG BERATUNG, sondern vor allem deren Geschäftsführer Gerd Prechtl, sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene, immer wieder Interventionen betreut oder Krisenprozesse supervidiert, die aber im Konkreten der Verschwiegenheitspflicht unterliegen.